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Und am 6. Januar, pünktlich zum Fest der Erscheinung des Herrn ("dem Fest der hl. drei Könige") sind Caspar, Melchior und Balthasar an der Krippe angekommen, um ihre Gaben - Gold, Weihrauch und Myrrhe - dem Kind zu überbringen.

Josef Pietron
Nach getan Arbeit (besser: vorläufig getan Arbeit, denn vor dem Fest der Erscheinung des Herrn muss wieder erweitert und umgebaut werden...) ließen sich die Krippenbauerinnen auch fotografieren: Doris und Maren Conrad, Angela Kaiser, Christine Kluge und die Schneiderin Emmi Klein. - Lesen Sie auch den Bericht übers Krippenbauen von Angela Kaiser!
Das Evangelium des 4. Adventssonntages spricht von der Verkündigung des Engels an Maria (was als eigenes Fest, den biologischen Gesetzen entsprechend, am 25. März gefeiert wird).

Hab keine Angst, Maria, sagt der Engel, "denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen, und seine Herrschaft wird kein Ende haben" (Lk 1,30-33).

Und endlich ist das Weihnachtsfest gekommen; vom Heiligen Abend an können das neugeborene Kind, Maria, Josef und die Hirten besu am Stall von Bethlehem betrachtet werden.
Die Vorkrippe des 3. Advent zeigt uns noch einmal den Täufer am Jordan; aus dem Hintergrund dringt ein heller Lichtschein in die Menschengruppe. Nein, er sei nicht das Licht, erklärt Johannes; er wolle nur darauf hinweisen, damit alle Menschen glauben könnten.

Die Menschen fragen ihn, wer er sei: der Messias? Elija? der Prophet? Nein, sagt er; ich bin nur die Stimme, die in der Wüste ruft: Ebnet den Weg für den Herrn! Aber "mitten unter euch steht der, den ihr nicht kennt und der nach mir kommt; ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe aufzuschnüren" (Joh 1,26f).

Das zweite Bild - vom zweiten Adventssonntag an zu sehen - führt in die Wüste zum Täufer Johannes. Das blaue Band - mit Wasser gefüllt! - stellt den Jordan dar. Dort steht der Täufer, vor ihm eine Frau, deren weißes Kleid anzudeuten scheint, dass sie sich bereits hat taufen lassen. Zwei Männern nähern sich der Taufstelle, aber zögern noch...

"Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen! So trat Johannes der Täufer in der Wüste auf und verkündigte Umkehr und Taufe zur Vergebung der Sünden. Ganz Judäa und alle Einwohner Jerusalems zogen zu ihm hinaus; sie bekannten ihre Sünden und ließen sich im Jordan von ihm taufen. Johannes trug ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine Hüften, und er lebte von Heuschrecken und wildem Honig. Er verkündete: Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich; ich bin es nicht wert, mich zu bücken, um ihm die Schuhe aufzuschnüren. Ich habe euch nur mit Wasser getauft, er aber wird euch mit dem Heiligen Geist taufen" (Mk 1,3-8).

Seit vielen Jahren ist es Tradition in Homberg, aber auch in St. Peter und Paul, dass nicht nur am Weihnachtsfest eine Krippe das Geschehen der Geburt Jesu veranschaulicht, sondern eine oder mehrere "Vorkrippen" bereits im Advent auf die Geburt des Herrn hinweisen. So werden - Jahr für Jahr wechselnd - Momente der Geschichte Gottes mit den Menschen ins Bild gesetzt, die die Sehnsucht der Welt nach Erlösung zum Ausdruck bringen oder die Art, wie sich besonders erwählte Personen auf die Geburt des Herrn vorbereiten.
In diesem Jahr war das erste Bild ein ganz einfaches - aber gerade dadurch umso stärker in seiner Aussage: Da stand ein alter Mann, der nach vorn schaute, eine Lampe neben sich und ein Feuer, das Wärme spendet, vor sich: Kalt ist es und dunkel. Wer will, mag an das Jesajawort denken, das so docht wie kaum ein zweites das Warten auf Licht, die Hoffnung auf einen Retter, die Sehnsucht nach Frieden und Wohlergehen zum Ausdruck bringt:

Aus Seïr ruft man mir zu: Wächter, wie lange noch dauert die Nacht? Wächter, wie lange noch dauert die Nacht? Der Wächter antwortet: Es kommt der Morgen, es kommt auch die Nacht. Wenn ihr fragen wollt, kommt wieder und fragt!

(Jes 21,11-12)

Berichte und Bilder aus dem Leben der Gemeinde

Neujahr 2012

 

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Die Reihe der Weihnachtskrippen 2011

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